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Die Kindertagesstätten der Samtgemeinde Elm-Asse
  
Unsere Philosophie

Deine Kinder sind nicht deine Kinder.
Sie sind Söhne und Töchter
der Sehnsucht nach dem Leben selbst.
Sie kommen durch dich,
aber nicht von dir.
Und obwohl sie bei dir sind,
gehören sie dir nicht.
Du kannst ihnen deine Liebe geben,
doch nicht deine Sinne,
denn sie haben ihre eigenen.
Du bist die Heimat ihrer Leiber,
doch nicht ihrer Seelen.
Ihre Seelen wohnen in der Zukunft,
die du nicht siehst,
nicht einmal in deinen Träumen.
Du kannst dich bemühen, wie sie zu sehen,
doch versuch nicht, sie dir gleichzumachen.
Denn das Leben schaut nicht zurück
und wartet nicht auf Gestern.

 
(Kahlil Gibran)


"Die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit ist das übergreifende Ziel frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung.
Dieser Auftrag des SGB VIII aus dem Jahre 1991 an die Kindertagesstätten wird im niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder in den §§ 2 und 3 aufgegriffen und der eigene Bildungs- und Erziehungsauftrag ausdrücklich genannt."

Quelle: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder

Der Bildungsauftrag


Kindertagesstätten sind Teil des Bildungssystems. Sie haben nicht nur den Auftrag zur Betreuung von KIndern, sondern auch den ihrer Erziehung und Bildung. Dies sieht der Gesetzgeber so vor.
Wir sehen die Erziehung und Bildung von Kindern als ganzheitlichen Entwicklungsprozess. Unser Ziel ist es, jedes einzelne Kind auf diesem Weg individuell zu begleiten und zu fördern.
Erzierhung und Bildung sprechen immer den ganzen Menschen in all seine Besonderheiten an. Jedes Kind hat das Recht auf seinen eigenen Entwicklungszeitraum und auf sein individuelles Tempo, um sich die Welt mit all ihren Geheimnissen zu erschließen. Es braucht einen Raum für Handlunsglernen, Eigenwilligkeit und Kreativität in Selbstbildungsprozessen. Auch Akzeptanz und Ruhe - aber auch Anregungen und Herausforderungen sollte es erlernen. Es ist wichtig, allen Kindern diese Dinge zu geben. Wir unterstützen jedes Kind darin, seine persönliche Identität auf- und auszubauen.


Der Erziehungsauftrag


Der Erziehungsauftrag des Kindergartens besteht darin, Kindern aufgrund ihrer zerrissenen, erlebten Welten, eingegrenzten Lebensräumen und zerteilten Zeiten, vielfältige Möglichkeiten zu bieten, gegenwärtig belastende und unverarbeitete, in der Vergangenheit liegende Erlebnisse und Erfahrungen zu verkraften, um gegenwärtiges Leben von sich und der Umwelt gefühlsmäßig zu begreifen und zu verstehenund die Identität weiterzuentwickeln bzw. aufzubauen, um zukünftige Lebenssituationen kompetent und in Verantwortung vor sich und den anderen zu bewältigen.


Unsere Konzeption


1. Einleitung
Geschichte und Ortslage an der Asse
Die Gemeinde Wittmar ist ein ehemaliger Bergarbeiterort im Landkreis Wolfenbüttel. Die Kindertagesstätte liegt am Fuße der Asse und des Bismarckturmes. Ganz in der Nähe befindet sich auch eine Burgruine. Der Name des 1244 erstmals urkundlich erwähnten Ortes setzt sich zusammen aus dem niederdeutschen Wort „Witt“ für weiß und dem Wort „Mär“ (althochdeutsch) für sumpfige Gegend (weißer Sumpf). Der Ort ist über die Buslinie 710 der KVG Braunschweig an den ÖPNV angebunden. Die Bundestraße 79 und der Eulenspiegelradweg durchqueren den Ort. Die Gemeinde Wittmar hat ungefähr 1100 Einwohner.

Leitgedanke unserer KiTa „Alle unter einem Dach“
In unserer KiTa heißen wir alle Kinder willkommen – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten oder kulturellen Hintergründen. Unter einem Dach bieten wir einen Ort, an dem Vielfalt selbstverständlich ist und jedes Kind sich geborgen und anerkannt fühlt.

Im Kindergartenbereich arbeiten wir integrativ: Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen, spielen und wachsen gemeinsam. Dabei achten wir auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes, fördern individuelle Stärken und begleiten es in seiner persönlichen Entwicklung. Wir verstehen Inklusion nicht nur als pädagogische Konzept, sondern als gelebte Haltung – im Alltag, in unseren Angeboten und im Miteinander.

Unser Ziel ist es, dass alle Kinder sich als Teil einer Gemeinschaft erleben, voneinander lernen und soziale Kompetenzen entwickeln, die sie ein Leben lang begleiten. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem Unterschiede bereichern und Zusammenhalt stärkt.


2. Rechtliche und organisatorische Grundlagen
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kindertagesstätten (Kitas)
in Niedersachsen werden durch das Niedersächsische Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) sowie das
Achte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) bestimmt. Diese Regelungen bilden die Grundlage für die Organisation, Finanzierung und Qualitätssicherung der frühkindlichen Bildung und Betreuung.

• SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe (Bundesrecht): Das SGB VIII legt die bundesweiten Standards für die Förderung von Kindern und Jugendlichen fest. Wichtige Bestimmungen für Kitas sind:
• § 22 SGB VIII – Grundsätze der Förderung:
Kitas sollen die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder sicherstellen und deren Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten fördern.
• § 24 SGB VIII – Anspruch auf Förderung in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege: Kinder ab dem volländerten dritten Lebensjahr haben bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege.
• § 8a SGB VII – Schutzauftrag bei Kinderwohlgefährdung: Kitas sind verpflichtet, bei Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.





NKiTaG – Niedersächsisches Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Das NKiTaG konkretisiert die Vorgaben des SGB VIII auf Landesebene und regelt spezifische Aspekte der frühkindlichen Betreuung in Niedersachsen.

• §12 NKiTaG – Anspruch auf einen Platz im Kindergarten:
Jedes Kind hat einen Anspruch auf den Besuch eines Kindergartens, der sich auf einen Platz in einer Vormittagsgruppe richtet.
• §20 NKiTaG – Förderung von Kindern mit Behinderungen:
Kinder mit Behinderungen haben Anspruch auf Förderung in integrativen Gruppen, um ihre Entwicklung zu unterstützen.
• §8b SGB VIII – Beratung und Unterstützung bei Kindeswohlgefährdung:
Kitas müssen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ hinzuziehen, die beratend tätig wird.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kitas in Niedersachsengewährleisten eine qualitativ hochwertige und inklusive frühkindliche Bildung und Betreuung.
Durch die Kombination von bundesrechtlichen Vorgaben des SGB VIII und landesspezifischen Regelungen des NKiTaG wird ein flexibles und bedarfsgerechtes System geschaffen, das die Bedürfnisse aller Kinder berücksichtigt.

Trägerprofil
Unsere Kindertagesstätte wird getragen von der Samtgemeinde Elm-Asse.
Der Träger übernimmt die Gesamtverantwortung für die Organisation, die Finanzierung und die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit.
Ihr Handeln orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben des SGB VIII, sowie des Niedersächsischen KiTa-Gesetzes. Darüber hinaus leiten sie Werte, wie Respekt, Offenheit, Partizipation und Inklusion. Sie verstehen Vielfalt als Bereicherung und schaffen Rahmenbedingungen, die allen Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen.
Der Träger unterstützt die KiTa-Leitung und das Team durch fachliche Begleitung, regelmäßige Fort- und Weiterbildungsangebote, sowie durch Maßnahmen der Qualitätsentwicklung. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien, der Gemeinde und den örtlichen Institutionen ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit.
Der Träger sieht seine Aufgabe darin, Kindern frühzeitig Chancen auf Bildung, Entwicklung und soziale Teilhabe zu eröffnen und gleichzeitig Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung zu stärken.

Unsere Öffnungszeiten
Unsere Kita ist montags bis freitags von 7:00 bis 15:00 Uhr für die Kinder geöffnet.
So haben Familien die Möglichkeit, ihren Tag flexibel zu gestalten – ob für einen frühen Start in den Morgen oder eine verlässliche Betreuung in den Nachmittag hinein.
Wir möchten damit sowohl den Bedürfnissen der Kinder nach einem geregelten Tagesablauf, als auch den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitszeiten der Familien gerecht werden.

Gruppenkonstellation
Die Gruppenkonstellation von drei Gruppen innerhalb unserer KiTa sieht wie folgt aus:
Unsere integrativen Kindergartengruppen – Löwen & Füchse
Die integrative Arbeit in unserer KiTa hat 1998 begonnen. Unser Ziel ist es, eine inklusive Lern- und Spielumgebung zu schaffen, in der jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten gefördert wird. Die Kinder lernen voneinander, entwickeln soziale Kompetenzen und erleben Vielfalt als Bereicherung.
Gruppengröße:
In unseren integrativen Kindergartengruppen werden 18 Kinder gemeinsam betreut, davon 14 Kinder ohne Beeinträchtigung und 4 Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Unsere Krippe – Schmetterlinge
Unsere Krippengruppe ist seit dem 1. Januar 2013 ein neuer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Unsere Kindertagesstätte ist eine familienergänzende Einrichtung und versteht sich auch für unsere Jüngsten als Erziehungspartner. Alle Kinder unter einem Dach finden sich auch in der Gruppe wieder.
Gruppengröße:
Wir bieten 15 Plätze an, welche sich aber auf 14 reduzieren, wenn wir ein Kind mit Beeinträchtigung aufnehmen. Die Altersstruktur liegt zwischen 8 Monaten und 3 Jahren.

Personalstruktur
Unser Team besteht aus engagierten Fachkräften, die gemeinsam für eine liebevolle und professionelle Betreuung der Kinder sorgen.
• 7 Erzieherinnen
• 2 Heilerziehungspflegerinnen
• 2 Erzieherinnen mit heilpädagogischer Zusatzausbildung
• 2 Sozialpädagogische Assistenten
• 1 Kinderpflegerin
• 1 Hauswirtschaftskraft
• 1 Hausmeister
• 1 Raumpflegerin
Durch diese Vielfalt an Qualifikationen können wir die Kinder in allen Entwicklungsbereichen individuell begleiten und fördern. Unser Team arbeitet eng verzahnt, wertschätzend und teamorientiert, um eine optimale pädagogische Arbeit und einen reibungslosen KiTa-Alltag zu gewährleisten.
Die unterschiedlichsten Schwerpunkte und Fachkenntnisse der Mitarbeitenden ermöglichen es uns, auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes einzugehen und die integrative Arbeit in der Gruppe erfolgreich umzusetzen.

3. Leitbild und pädagogische Grundhaltung
Werte und Ziele der Einrichtung
Unsere Kita versteht sich als ein Ort der Geborgenheit, Vielfalt und gemeinsamen Entwicklung. Jedes Kind ist einzigartig und wird in seiner Persönlichkeit, seinen Stärken und Bedürfnissen wertgeschätzt. Wir begleiten die Kinder dabei, ihre Welt eigenständig und neu zu entdecken, und schaffen dafür einen sicheren Rahmen, in dem sie sich entfalten können.
Unsere Werte
• Geborgenheit und Sicherheit:
Kinder brauchen einen geschützten Raum, in dem sie Vertrauen aufbauen und sich wohlfühlen können.
• Individualität und Vielfalt:
Wir sehen jedes Kind als einmalig. Unterschiedliche Begabungen, kulturelle Hintergründe und Lebensweisen bereichern unser Zusammenleben.
• Partizipation:
Kinder werden in Entscheidungen, die ihren Alltag betreffen, altersgerecht einbezogen.
• Inklusion:
Alle Kinder – mit und ohne besonderem Unterstützungsbedarf – lernen, spielen und leben miteinander. Wir fördern ein Klima der Akzeptanz und gegenseitigen Unterstützung.
• Beziehung und Miteinander:
Respektvoller Umgang, Empathie und gegenseitige Achtung prägen unsere Haltung gegenüber Kindern, Eltern und im Team.
• Ganzheitliche Bildung:
Wir begleiten Kinder in allen Entwicklungsbereichen – kognitiv, emotional, sozial, motorisch und kreativ.

Unsere Ziele in der Krippengruppe:
• Behutsame Eingewöhnung mit intensiver Elternbegleitung
• Aufbau stabiler Bindungen und Vertrauen zu en Bezugspersonen
• Förderung der Selbstwahrnehmung und ersten Selbstständigkeitsschritte
• Unterstützung in Sprache, Bewegung- und Sinneserfahrungen
• Schaffung einer Umgebung, die Sicherheit und Geborgenheit vermittelt

Unsere Ziele in den integrativen Kindergartengruppen:
• Entwicklung sozialer Kompetenzen, wie Rücksicht, Empathie und Konfliktfähigkeit
• Förderung der Selbständigkeit und Eigenverantwortung
• Stärkung von Resilienz und Selbstbewusstsein
• Unterstützung in allen Bildungsbereichen (Sprache, Mathematik, Natur, Kreativität, Bewegung)
• Vorbereitung auf den Übergang in die Schule
• Förderung inklusiver Gemeinschaft: Kinder lernen, Unterschiede wertzuschätzen und miteinander solidarisch umzugehen
• Individuelle Entwicklungsförderung in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Fachkräften (z.B. Therapeuten)
Unser Bild vom Kind
Jedes Kind ist von Geburt an ein eigenständiges, aktives und Kompetentes Wesen.
Es trägt in sich das Bedürfnis, seine Umwelt zu erkunden, Zusammenhänge zu verstehen und eigene Erfahrungen zu sammeln. Kinder sind neugierig, lernfreudig und möchten die Welt mit allen Sinnen begreifen.
Wir sehen jedes Kind als einmalig und wertvoll. Seine Persönlichkeit, seine Stärken, Interessen und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
Kinder entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo – daher begleiten und unterstützen wir sie individuell, respektvoll und wertschätzend.
Kinder brauchen Geborgenheit, stabile Bindungen und verlässliche Bezugspersonen, um Vertrauen zu sich selbst und ihrer Umwelt aufzubauen. Gleichzeitig haben sie ein Recht auf Selbstbestimmung, Teilhabe und Mitgestaltung ihres Alltags. Wir verstehen sie als aktive Mitgestalter ihrer Entwicklung und unserer pädagogischen Arbeit.
Vielfalt ist für uns eine Bereicherung: Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte, Kultur, Sprache und Fähigkeiten mit. In unserer Gemeinschaft lernen Kinder, Unterschiede zu akzeptieren und den Wert von Vielfalt zu erkennen.
Wir glauben daran, dass Kinder ihre Entwicklungsschritte nicht „von uns bekommen“, sondern selbst gehen – wir schaffen lediglich den Rahmen, der sie ermutigt, sicher begleitet und herausfordert.

Die Rolle der pädagogischen Fachkräfte
Unsere pädagogischen Fachkräfte sind Begleiterinnen und Begleiter, Vertrauenspersonen und Impulsgeber für die Kinder. Sie schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit, Sicherheit und Wertschätzung, in der jedes Kind seine individuellen Potenziale entfalten kann.
Wir verstehen unsere Rolle nicht als „Belehrende“, sondern als Partnerinnen und Partner der Kinder. Durch aufmerksames Beobachten, einfühlsames Zuhören und respektvolles Handeln, erkennen wir die Bedürfnisse, Interessen und Entwicklungsstände der Kinder. Daraus entwickeln wir Angebote, die sie in ihrer Entwicklung herausfordern und stärken.
Wir sehen die pädagogischen Fachkräfte als Schlüsselfiguren für eine gelingende frühkindliche Bildung. Sie halten die Balance zwischen Haltgeben und Freiraum lassen zwischen Schutz und Herausforderung, zwischen individueller Förderung und gemeinschaftlichem Lernen.

Inklusion, Vielfalt, Partizipation
Inklusion
In unserer Kita hat jedes Kind – unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten, seiner Herkunft, Sprache oder besonderen Bedürfnissen – ein Recht auf Bildung, Teilhabe und Gemeinschaft. Inklusion bedeutet für uns nicht „Anpassung an die Norm“, sondern das Anerkennen von Unterschiedlichkeit. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der alle Kinder willkommen sind und sich als gleichwertige Mitglieder der Gruppe erleben.
Dabei fördern wir gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität. Durch individuelle Entwicklungsbegleitung, sowie enge Zusammenarbeit mit Eltern und externen Fachkräften ermöglichen wir jedem Kind, sich nach seinen Möglichkeiten zu entfalten.
Vielfalt
Unsere Kita ist ein Ort, an dem Vielfalt als Bereicherung verstanden wird. Kinder erleben täglich, dass Unterschiede in Sprache, Kultur, Religion, Geschlecht oder Lebensform wertvoll sind und unser Leben bunter machen. Wir greifen diese Vielfalt in Projekten, Festen, Ritualen und der Alltagsgestaltung auf. So lernen Kinder Offenheit, Toleranz und Respekt – Werte, die sie in ihrem weiteren Leben tragen und weitergeben können.
Partizipation
Kinder sind von Anfang an aktive Gestalter ihres Alltags. Wir nehmen ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse ernst und beziehen sie altersgerecht in Entscheidungen ein. Partizipation bedeutet für uns: Kinder dürfen mitreden, mitgestalten und mitentscheiden – sei es bei der Auswahl von Spielen, beim Gestalten von Projekten oder in der Planung von Regeln für das Zusammenleben. Dadurch lernen sie Verantwortung zu übernehmen, demokratische Prozesse zu erleben und Selbstwirksamkeit zu erfahren.

4. Pädagogische Grundlagen
Bildungsverständnis
Das Bild vom Kind (nach niedersächsisches Orientierungsplan)
Kindesverständnis – das Kind als eigenständige, kompetente Persönlichkeit
Der Orientierungsplan betont „der Mensch ist ein geborener Lerner und von selbst bestrebt, die Welt zu verstehen und Handlungskompetenzen zu erwerben…
Das Kind ist Akteur seines Lernens, nicht das Objekt der Bildungsbemühungen anderer.“
Wir gehen davon aus, dass jedes Kind von Geburt an aktiv, neugierig und lernfreudig ist. Es erkundet die Welt aus eigenem Antrieb, in seinem eigenen Tempo, gestützt durch vertrauensvolle Beziehungspersonen. Unser pädagogischer Auftrag ist es, ein Umfeld zu schaffen, das diesen natürlichen Forschungsdrang unterstützt – dem Kind „Wurzeln und Flügel“ bietet.
Ganzheitliche Förderung in vielfältigen Bildungs- und Erfahrungsfeldern
Der Niedersächsische Orientierungsplan legt neun Bildungsbereiche fest, die in ihrer Wechselwirkung eine umfassende kindliche Entwicklung fördern:
• Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
• Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und Freude am Lernen
• Körper – Bewegung – Gesundheit
• Kommunikation, Sprache und Sprechen
• Lebenspraktische Kompetenzen
• Mathematisches Grundverständnis
• Ästhetische Bildung
• Natur und Lebenswelt
• Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz
Diese Bereiche bilden den Rahmen unserer Arbeit. Kinder nähern sich ihnen selbstbestimmt, unterstützt durch vielfältige Anregung, Experimente und Handlungsräume, die wir ihnen anbieten.

Altersspezifische Perspektiven: Krippe und integrative Kindergartengruppen
U 3 – Kinder
Für kleine Kinder sind emotionale Sicherheit, körperliches Wohlbefinden und Bindung die essenziellen Grundlagen. Nur wenn diese Bedürfnisse erfüllt sind, können Bildungsprozesse gelingen. Wir schaffen in der Krippengruppe eine liebevolle, verlässliche Umgebung mit klaren Rhythmen, in der Kinder spielerisch erste Erfahrungen in Sprache, Bewegung und sozialem Verhalten machen.
Ü 3 – Kinder (integrative Gruppen)
Hier fördern wir ganzheitliche Entwicklung entlang der 9 Bildungsbereiche – etwa durch Gespräche im Morgenkreis, kreative Aktivitäten, Bewegung, Sprachförderung, Alltagshandeln (z.B. beim gemeinsamen Kochen, Zählen oder Gärtnern) – und orientieren uns in unseren Angeboten bewusst an den Erfahrungen und Stärken der Kinder.

Das Kind als Mitgestalter seiner Bildungsprozesse
Unser Bild vom Kind betont dessen Eigenaktivität: Kinder entdecken, lernen und entwickeln sich selbst, wenn ihnen ein anregender Rahmen zur Verfügung steht, indem sie sich sicher und geachtet fühlen. Wir verstehen unsere Aufgabe darin, neugierige Impulse zu setzen, zu beobachten und behutsam zu begleiten – ohne zu überfordern.


Vielfalt der Bildungswege – individuelle, wertschätzend, inklusiv
Der Orientierungsplan stellt nicht starre Vorgaben, sondern bietet einen Rahmen; innerhalb dessen Kinder vielfältige Lernwege gehen können. Jedes Kind bringt seine eigene Geschwindigkeit, Interessen, Herkunft und Bedürfnisse mit – und das ist ein Gewinn für unsere pädagogische Gemeinschaft. Unsere Aufgabe ist es, diese Vielfalt zu gestalten und alle Kinder mit ihren individuellen Biographien zu begleiten.

Eingewöhnungskonzept nach dem Berliner Modell
Der Übergang von der Familie in die KiTa ist ein bedeutender Schritt im Leben eines Kindes und seiner Eltern. Eine behutsame und individuell gestaltete Eingewöhnung ist die Grundlage für eine sichere Bindung, Wohlbefinden und gelingende Bildungsprozesse.
Wir orientieren uns dabei am Berliner Eingewöhnungsmodell, das durch wissenschaftliche Studien belegt ist und die Bedeutung von Bindung und Vertrauen in den Mittelpunkt stellt.

Grundprinzipien
• Jedes Kind benötigt Zeit, um sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.
• Die Eingewöhnung erfolgt individuell, abhängig von der Persönlichkeit und den Vorerfahrungen des Kindes.
• Eine vertraute Bezugsperson (meist ein Elternteil) begleitet das Kind in den ersten Tagen.
• Eine feste pädagogische Fachkraft übernimmt die Rolle der Bezugserzieherin/des Bezugserziehers und baut eine tragfähige Bindung auf.


Dauer der Eingewöhnung
Die gesamte Eingewöhnung dauert in der Regel 2 bis 6 Wochen. Je nach Kind kann sie kürzer oder länger ausfallen. Entscheidend ist nicht die Zeitspanne, sondern die Qualität der aufgebauten Beziehung.

Beobachtung und Dokumentation
Beobachtung und Dokumentation sind wesentliche Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit. Sie helfen uns, die individuellen Entwicklungswege der Kinder wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt zu begleiten.

Ziele der Beobachtung
• Wahrnehmung der individuellen Stärken, Interessen und Bedürfnisse jedes Kindes
• Unterstützung einer ganzheitlichen und individuellen Entwicklungsbegleitung
• Erkennen von Entwicklungsfortschritten, sowie möglichem Förderbedarf
• Grundlage für den Dialog mit Eltern und Fachstellen
• Reflexion und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit im Team

Dokumentation
• Ergebnisse der Beobachtungen werden schriftlich festgehalten und regelmäßig mit den Eltern in Entwicklungsgesprächen besprochen
• Dokumentationen dienen ausschließlich pädagogischen Zwecken und unterliegen dem Datenschutz
Die Ergebnisse aus Beobachtung und Dokumentation bilden die Grundlage für regelmäßige Elterngespräche. In vertrauensvoller Zusammenarbeit stimmen wir gemeinsam die nächsten Schritte zur Unterstützung und Förderung der Kinder ab.
5. Netzwerke und Zusammenarbeit
Kooperation mit Therapeuten
Unsere Kita arbeitet eng mit externen Therapeut:innen zusammen, um Kinder mit besonderem Förderbedarf bestmöglich zu unterstützen.

Ergotherapie
- Ergotherapeut:innen kommen einmal wöchentlich in die Einrichtung
- Die Förderung findet in geeigneten Räumen der Kita statt.
- Es besteht ein kontinuierlicher Austausch zwischen Therapeuten und pädagogischem Team, um Fördermaßnahmen mit dem pädagogischen Alltag zu verbinden.
- Elterngespräche finden im Rahmen der pädagogischen Arbeit statt, die Therapeut:innen sind für Aufnahme- und Abschlussgespräche verantwortlich.

Logopädie
- Logopädagogische Förderung wird ausschließlich für Integrationskinder einmal wöchentlich angeboten.
- Die Therapie erfolgt durch externe Logopäd:innen, die regelmäßig in die Eichrichtung kommen.
- Zu Beginn und am Ende einer Fördermaßnahme führen die Therapeut:innen
Aufnahme- und Abschlussgespräche mit den Eltern.
- Darüber hinaus finden Elterngespräche durch die pädagogischen Fachkräfte statt, um Entwicklungsschritte transparent zu machen und gemeinsam Förderziele zu besprechen.
- Der Austausch zwischen Logopäd:innen und Team gewährleistet, dass sprachfördernde Impulse auch im Alltag umgesetzt werden können.

Kooperation mit Grundschulen und Förderschule
Die enge Zusammenarbeit mit Schulen ist für uns ein wesentlicher Bestandteil, um den Übergang von der Kita in die Schule zu gestalten.

Die Remlinger Grundschule
Mit der für uns zuständigen Grundschule besteht eine besonders enge Kooperation. Dazu gehören regelmäßige Treffen zum Austausch, gemeinsame Aktionen für die zukünftigen Schulkinder (z.B. Schnuppertage, Besuche, gemeinsame Projekte), sowie Absprachen zur individuellen Förderplanung.

Weitere Grundschulen und Förderschule
Da unsere Kinder in unterschiedliche Grundschulen wechseln, pflegen wir auch Kontakte zu weiteren Grundschulen der Umgebung, sowie zur Förderschule. Hierbei geht es insbesondere um Informationsaustausch, Hospitationen und Absprachen über besonderen Unterstützungsbedarf.

Elternarbeit
Gemeinsam mit den Eltern informieren wir über den Übergang in die Schule. In Kooperation mit Lehrkräften werden individuelle Fragen und Förderbedarfe besprochen. Den Kindern soll ein fließender, vertrauensvoller Übergang ermöglicht werden, individuelle Voraussetzungen geschaffen und Förderbedarfe berücksichtigt werden, um die Kinder bestmöglich auf den nächsten Bildungsabschnitt vorzubereiten.

Kooperation mit der Kirchengemeinde
Obwohl unsere Einrichtung in kommunaler Trägerschaft ist, pflegen wir von Beginn an eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der örtlichen Kirchengemeinde. Diese Kooperation bereichert unser Jahresprogramm und schafft für die Kinder wertvolle Erfahrungen gemeinschaftlichen Miteinanders.
Feste und Feiern
Gemeinsam mit der Kirchengemeinde gestalten wir kleine Gottesdienste und Feiern zu kleinen Anlässen, z.B. zum Erntedank oder im Rahmen des Laternenfestes (St .Martin).

Religiöse und kulturelle Bildung
Die Kinder erleben in diesem Zusammenhang Werte wie Gemeinschaft, Dankbarkeit und Achtsamkeit. Dabei steht nicht die konfessionelle Ausrichtung, sondern das gemeinsame Erleben von Traditionen und Festen.

Verankerung im Gemeinwesen
Durch die Kooperation mit der Kirchengemeinde erfahren Kinder und Familien, dass Kita und Kirchengemeinde als Teil des sozialen Umfelds zusammenarbeiten und ein lebendiges Miteinander gestalten.

Kooperation mit der örtlichen Feuerwehr
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ist für uns ein wichtiger Bestandteil, sowohl der Sicherheitsarbeit als auch der frühkindlichen Bildung.

Brandschutz und Sicherheit
Gemeinsam mit der Feuerwehr führen wir regelmäßige Räumungsübungen durch. Die Kinder lernen dabei, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten.

Besuche und Aktionen
Die Kinder besuchen die Feuerwehr oder erleben Feuerwehrleute in der Einrichtung. Sie erfahren dabei spielerisch und kindgerecht, welche Aufgaben die Feuerwehr übernimmt, wie Fahrzeuge und Ausrüstung funktionieren und wie wichtig das Thema Brandschutz ist.
Für Schulanfänger hält unsere Feuerwehr eine spezielle Aktion bereit. Dabei erleben die Kinder die Arbeit der Feuerwehr hautnah und entwickeln ein Bewusstsein für Sicherheit, Zusammenarbeit und Verantwortung.
Auch bei unseren Feierlichkeiten ist die Feuerwehr präsent: Sie begleitet unseren Laternenumzug und sorgt dort für Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf.
Durch diese Zusammenarbeit erfahren die Kinder, dass die Feuerwehr nicht nur im Notfall hilft, sondern auch ein fester Bestandteil des gemeinschaftlichen Lebens ist.

Kooperation mit der Freiwilligenagentur
Unsere Eichrichtung wird bei Festen und besonderen Veranstaltungen von der Freiwilligenagentur unterstützt.
• Helfende Hände: Die Freiwilligenagentur vermittelt Helfer:innen, die uns bei der Durchführung von Festen organisatorisch und tatkräftig unterstützen.
• Gemeinschaft und Teilhabe: Durch diese Kooperation erleben Kinder und Familien, dass viele Menschen im Gemeinwesen zu einem gelungenen Miteinander beitragen.
• Entlastung für das Team: Die Unterstützung durch Freiwillige ermöglicht es den pädagogischen Fachkräften, sich stärker auf die Kinder und deren Teilhabe an den Festen zu konzentrieren.

Kooperation in Qualitätszirkeln
Integrationskreis EfI: Erzieherinnen für Integration heißt, dass hier die Themen inklusives Arbeiten, Kooperation unter Integrationskräften, sowie der Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigungen bearbeitet werden.
Frühe Hilfen: Vernetzung von Fachkräften aus Jugendhilfe, Gesundheit und Kindertagesbetreuung zur Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern.
Sprache: Austausch über Sprachförderkonzepte, Beobachtungsinstrumente und Methoden zur alltagsintegrierten Sprachbildung.
Krippe: Qualitätsentwicklung in der Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren

Kooperationen zu Institutionen
Jugendamt
- Fachliche Begleitung und Koordination der Qualitätszirkel
- Schnittstelle zu frühen Hilfen, Kinderschutz, Integrationsfachdiensten
- Unterstützung bei Bedarfsklärung und Ressourcenzuweisung

Gesundheitsamt
- Zusammenarbeit in den Fragen der kindlichen Entwicklung, Vorsorgeuntersuchungen, Früherkennung
- Gemeinsame Präventionsangebote (z.B. Ernährung, Bewegung, Zahngesundheit)
- Beratung zu Entwicklungsverzögerungen, Impfungen und Gesundheitsförderung

Erziehungsberatungsstelle
- Unterstützung bei Fragen zur Erziehung, Entwicklungsauffälligkeiten und Familienkonflikten
- Fachliche Beratung der Erzieher:innen im Umgang mit belasteten Familien
- Möglichkeit zur Vermittlung von Familien in weiterführende Hilfen

Sozialamt
- Ansprechpartner für finanzielle und soziale Hilfen (z.B. Leistungen nach SGB XII, Unterstützung für Familien in schwierigen Lebenslagen)
- Kooperation bei Fällen mit besonderem Unterstützungsbedarf
- Beitrag zur Sicherung der sozialen Teilhabe von Kindern und Familien

Beteiligte Akteure
- Leitungen und Fachkräfte von Kitas und Krippen
- Fachberater:innen für Sprachförderung
- Vertreter:innen der Frühen Hilfen (Gesundheitsamt, Familienzentren, Jugendamt)
- Ggf. Logopäd:innen, Ergotherpeut:innen, Frühförderstellen, Kinderärzt:innen

Strukturen der Kooperation
- Regelmäßige Treffen (z.B. 3 bis 4mal pro Jahr)
- Rotierende Moderation oder feste Koordination durch Fachberatung/Jugendamt
- Dokumentation von Absprachen und Ergebnissen (Protokoll, Leitfaden)
- Zielvereinbarungen für die Praxis (z.B. Umsetzung bestimmter Förderangebote, gemeinsame Elternabende)

Mögliche Inhalte
- Austausch zu aktuellen Bedarfen von Familien (z.B. Sprachentwicklung, Belastungen, Übergang Krippe-Kita)
- Gemeinsame Erarbeitung von Standards (z.B. Sprachstandsbeobachtung, Elternkooperation)
- Fortbildungsbausteine (Input von Expert:innen)
- Fallbesprechungen im Sinne der kollegialen Beratung (ohne personenbezogene Daten)

Nutzen der Kooperation
- Bessere Vernetzung zwischen Fachdisziplinen
- Qualitätssteigerung durch Austausch bewährter Praxis
- Frühzeige Unterstützung von Kindern und Familien
- Gemeinsames Handeln statt Nebeneinanderarbeiten

Öffnung in den Sozialraum
Einrichtungen und Qualitätszirkel wirken nicht nur nach innen, sondern auch in den Sozialraum. Sie können sich für Kooperationen mit Akteuren vor Ort, nutzen Ressourcen und tragen aktiv zur Vernetzung bei.
Ziel: Familien dort erreichen, wo sie sind – niederschwellig, alltagsnah und lebensweltorientiert.

6. Qualitätsentwicklung und Evaluation
Zielsetzung
- Kontinuierliche Verbesserung der pädagogischen Arbeit in den Bereichen Frühe Hilfen, Sprache, Krippe und Integration
- Transparenz und Vergleichbarkeit von Standards, Methoden und Ergebnissen
- Sicherung von Nachhaltigkeit durch regelmäßige Reflexion und Anpassung

Qualitätsentwicklung
- Regelmäßige Fachgespräche in den Qualitätszirkeln (Reflexion, Austausch, Kollegiale Beratung)
- Gemeinsame Standards und Leitlinien entwickeln (z.B. Eingewöhnungskonzepte, Sprachförderstrategien, Inklusionspraxis)
- Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für Fachkräfte ableiten
- Elternbeteiligung als Teil von Qualitätsentwicklung (Feedback, Befragungen, Einbindung in Prozesse)

Evaluation
- Selbstevaluation der Einrichtungen (z.B. mit Beobachtungs- oder Reflexionsinstrumenten, Sprachlerntagebüchern, Portfolio-Arbeit)
- Feedback-Schleifen: Rückmeldungen von Eltern, Kindern (Partizipation, altersgerecht) und Kooperationspartnern
- Externe Evaluation/Fachberatung: Begleitung durch Fachberater:innen, Jugendamt oder externe Fachstellen
- Dokumentationen der Ergebnisse der Zirkelarbeit (Protokolle, Berichte, Handlungsempfehlungen)

Nutzen
- Messbare Weiterentwicklung von Qualität und Praxis
- Früherkennung von Bedarfen bei Kindern und Familien
- Höhere Fachlichkeit durch Verknüpfung von Praxiswissen und Evaluation
- Nachweis der Qualität gegenüber Trägern, Politik und Öffentlichkeit

7. Besondere Angebote und Projekte
Lesepatin
- Ziel: Förderung der Sprach- und Lesekompetenz durch Vorlesen und Erzählen
- Umsetzung: unsere ehrenamtliche Lesepatin kommt regelmäßig in die Eichrichtung, und liest in kleinen Gruppen mit Kindern.
- Nutzen: Kinder erleben Sprache positiv, entwickeln Freude am Erzählen und Zuhören. Stärkung der alltagsintegrierten Sprachbildung.
Feste und Feiern
- Jahreszeiten- und Familienfeste (z.B. Fasching, Osterbaumschmücken,
Laternenfest, Wichtelwerkstatt)
- Ziel: Gemeinschaftsgefühl stärken, Eltern und Geschwister einbeziehen, kulturelle Vielfalt sichtbar machen
- Nutzen: Förderung der Sozialkompetenz, Stärkung der Elternbeteiligung, Begegnung im Sozialraum

Ausflüge
- Regelmäßige Ausflüge in die Umgebung (Wald, Spielplätze, Museum, Wochenmarkt)
- Ziel: Lebensweltorientierung, Kinder entdecken ihre Umwelt und knüpfen an Erfahrungen im Sozialraum an
- Nutzen: Stärkung von Selbständigkeit, Alltagskompetenzen und Naturerfahrung

Projekte
- Jahreszeitgebundene Projekte
- Natur- und Umweltprojekte
- Bewegungsangebote (speziell: Neurophysiologische Übungen)
- Kontakt zu einem Seniorenheim
- Nutzen: nachhaltiges Lernen, Förderung von Kreativität, Teamfähigkeit und Selbstwirksamkeit



8.Schlusswort
Unsere Konzeption versteht sich als Fundament für eine gemeinsame Arbeit im Sinne der Kinder und Familien. Sie bündelt die Erfahrungen und Stärken der verschiedenen Qualitätszirkeln und Kooperationen und weist zugleich den Weg für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Im Mittelpunkt stehen die Kinder – sie brauchen Wurzeln, die ihnen Halt, Sicherheit und Zugehörigkeit geben, und Flügel, die sie befähigen, neugierig, selbstbewusst und frei die Welt zu entdecken.
Mit allen Beteiligten – Fachkräften, Eltern, Institutionen und Partnern – wirken wir unter einem Dach zusammen. Dieses Dach bietet Schutz, Orientierung und Gemeinschaft, gleichzeitig öffnet es sich weit in den Sozialraum und schafft Raum für Begegnung, Vielfalt und Teilhabe.
So entsteht eine lebendige Konzeption, die nicht abgeschlossen ist, sondern wächst und sich weiterentwickelt – zum Wohl aller Kinder, die unsere Zukunft sind.



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